Peter Müller, ein Fotograf, dem ich schon lange folge und seine Bilder liebe. Auf der YesCon in Berlin fotografierte er Menschen mit einer Krebserkrankung und zeigte im Narbenshooting die verletzlichen Seiten eines Menschen. Ich selbst finde es bewundernswert, jedoch kann ich von mir selbst Bilder mit Narben nicht anschauen. Es erinnert mich zu sehr an die Krankheit, die Narben machen mich traurig. Ich bin froh, wenn sie verheilt sind und nicht mehr sichtbar.
Umso mehr freute ich mich, als Peter mich fragte, ob wir ein richtiges Shooting zusammen auf den Straßen von Berlin machen wollen. Peter drückte mir eine Tasche mit Kleidung in die Hand die er zuvor fürs Shooting ausgesucht hatte, ich zog noch meine hohen Stiefeletten an und los ging es.
Als junges Mädchen war ich immer fasziniert von Models wie Claudia Schiffer, Eva Padberg, Linda Evangelista oder Elle Macpherson. Aber ich bekam von meinen Mitschülern zu spüren, dass ich nur Humbug im Kopf hatte. „Mit einer Brille Model werden? Ts das wird doch nie was!“ waren einige der Sprüche von 11 und 12 jährigen in der 5. Klasse.
Und auch, wenn es damals nichts geworden ist, so hat Peter mir den Traum dann letztlich doch noch erfüllt. Ich bin super stolz auf die Bilder, aber schaut selbst.











Glaub an dich, denn du kannst alles sein was du willst. Die einzigen Grenzen, die stellen wir uns selbst, wenn wir glauben, dass wir nicht gut genug sind, weil andere uns herunterputzen. Denn die Unsicherheit der anderen muss nicht deine Unsicherheit sein. Wenn andere unsicher sind und du nicht, macht es sie noch unsicherer. Und was hilft? Einfach andere unsicher machen, damit man sich selbst wieder besser und sicher fühlt ganz á la „Ich hab es dir doch gesagt, dass es nichts wird!“
Und wer den lieben Peter auch mal kennenlernen will, der schaut auf seiner Website oder seinem Instagram vorbei. Er fotografiert gerne in schwarz7weiß oder auch in Farbe.
Danke lieber Peter für diese tolle Möglichkeit.


