Action auf dem Wasser

Und Action


In den letzten Tagen habe ich mit Bildern und Videos etwas experimentiert. Hier stehe ich auf meiner eigenen SUP Welt, da bin ich umrungen von Wasser. Alles sieht irgendwie actionhafter“ aus“ oder sagen wir mal dynamischer 🙂

Die GoPro Max 360

Der ein oder andere hatte schon gefragt mit welcher App ich das mache. Leider braucht es dazu auch noch die GoProMax 360 Grad sowie die App GoPro Quick oder den GoPro Player.
Die kleine Kamera ist so groß wie meine Handfläche und kann überall befestigt werden. Auf einen Helm, aufs SUP Board, an einen Kite, ans Fahrrad, überall. Dazu gibt es Sets die unter anderem Halterungen beinhalten, Sticks zum Festhalten oder auch einfach nur ein Klettarmband wo ich die Kamera mit Ösen befestige. Die Kamera ist zudem wasserdicht und hat ein kleines Touch Display welches ihr total easy bedienen könnt.

Ich kann mich bei der Kamera entweder dafür entscheiden eine 360 Grad Aufnahme als Video oder Bild zu machen oder ich nutze ganz einfach nur das Einzelobjektiv für gestochen scharfe Aufnahmen. Zusätzlich stabilisiert die Kamera die Aufnahmen, so dass die Bilder nicht verwackelt sind und es ist gibt die Möglichkeit einen Zeitraffer Modus beim Filmen einzustellen und das im 360 Grad Modus.

Die Fotos und Filme werden auf einer Micro SD automatisch gespeichert und die Halterung der Kamera ist nicht sichtbar. Auch der Ton ist super. Und wenn ihr gern unter Wasser seid, so ist die Kamera bis zu 5m Tiefe einsetzbar.

Das Übertragen per WLAN aufs Handy kostet jedoch etwas Zeit, was aber zu verkraften ist beim Sichten des Bildmaterials oder der mega coolen Videos. Beim Aufnehmen von 360 Grad Videos ist die Batterielaufzeit vielleicht um die 1,5 -2 Stunden, deshalb überlege ich gerade noch eine 2. Batterie dazuzukaufen.
Diese Woche habe ich die Kamera auf meinem SUP und auf dem EBike ausgetestet und bin restlos begeistert was ich alles mit der Kamera anstellen kann. Generell war ich recht sportlich unterwegs diese Woche was mir einfach gut tut. Ich bemerke dann nichts von meinen Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen die ich derzeit vermehrt habe. Ich hoffe, dass es der Stress ist. Ansonsten wird am 14. April erstmal in einem CT abgeklärt woran es liegen könnte. Ich versuche mir meist keinen Kopf darüber zu machen, manchmal holt es mich dann doch ein und ich erwische mich dabei wie ich mich frage „Und wenn die Metastasen stärker sind als vorher?“ Das letzte CT fiel jedoch recht gut aus und mit meiner ganzen Fitness auf dem Balance Board, auf dem Fahrrad und wieder vermehrt auf dem SUP unterstützen meine Gesundheit und ich hoffe, dass dadurch der Krebs ganz weggehen würde. Ich gehe deshalb auch negativen Situationen nicht aus dem Weg, aber ich verlasse schneller das Boot. Sobald ich merke, dass es zu negativ wird und mich permanent runterzieht, ziehe ich die Reißleine. Ich versuche mich dann wieder auf das Positive zu konzentrieren was jedoch ein paar Tage dauert.

Emotionaler Stress

Emotionaler Stress ist pures Gift für mich, denn es lähmt mich für Tage, ich weine und frage mich wie mir das wieder passieren konnte. Aus diesem Grund ist es immer wieder wichtig sich auf die guten und positiven Dinge zu konzentrieren die mir gut tun und Kraft geben. Akzeptanz und Reflektion sind dabei ein wichtiger Bestandteil und ein Lernprozess der mich wachsen lässt. Ich glaube dies ist ein lebenslanger Prozess den wir Menschen uns unterziehen. Klar habe ich viel Power und Energie für einen metastasierten Brustkrebspatienten, aber ich arbeite jeden Tag hart daran, dass ich es mir stets gut geht. Und genau daran müssen wir alle immer wieder arbeiten.

Speziell in der Corona Zeit ist es schwer und hart, psychisch stabil zu bleiben. Ich suche mir immer wieder etwas was mir Freude bereitet. Denn es gibt immer etwas zu tun. Und wenn es bedeutet einen neuen SUP Spot zu finden und zu surfen. Glückstadt ist so ein neuer Spot wo ein Kiter an mir vorbeidüste und rief :“na zu wellig hier für dich aufm SUP, oder?“ Ich antwortete „Ne bin aufm SURFSUP unterwegs, das ist pillepalle hier für mich…“ und ich zog von dannen, der Typ schaute nicht schlecht und fragte sich sicherlich was ein SURFSUP sei… Ich besitze ein Surfsup und ein Wavesup. Das Surfsup ist ein ISUP von JP Australia (inflatable=aufblasbares Stand up Paddleboard), das andere ist ein HARDSUP von SUNOVA welches nicht aufgeblasen werden muss, etwas größer und stabiler gerade bei großen Wellen. Einfach nur auf seichtem Gewässer herumzudümpeln ist mir als Adrenalinjunkie zu öde. Mittlerweile gibt’s ja auch Surfboards mit Antrieb. Ob die wohl so schnell sind wie die Flitzer beim Motorsport wo ich während meiner Unizeit tätig war? Ein Versuch wäre es wert.

Wie es weitergeht?

Meinen Job habe ich aufgrund von Corona verloren und anfangs dachte ich „schnell wieder was suchen“. Doch es bereitete mir mehr Stress als dass es mich zufrieden stellte. Jetzt gehe ich es langsam an und schaue was vielleicht passen könnte. „You’ll never know what’s around the corner“. Bis dahin gehe ich fleißig stand up paddeln, fahre ans Meer und genieße das schöne Leben mit meinen Liebsten. Mein Leben bringt Spaß und warum sollte ich das nicht einfach genießen und das beste draus machen. Trübe Tage gibt’s zu genüge.

Leben als SUP Instructor

Im Winter habe ich deshalb online meine Fitnesstrainer C-Lizenz erfolgreich absolviert, um einen Körper besser kennenlernen zu können und um auch was vernünftiges zu machen als immer nur vorm Laptop zu hängen :). Und demnächst mache ich noch meine Breitensport Lizenz in unserem Verein. Ich hoffe Corona macht uns hier keinen Strich durch die Rechnung, denn ich freue mich schon sehr auf die neue Saison wo ich mit dem SUP durch die Alster mit SUP Anfängern und der Jugend düse. Das alles ist natürlich ehrenamtlich für den Verein. Sport tut mir einfach gut und minimiert meine Nebenwirkungen und nach mindestens 30 Minuten Bewegung baut der Körper Stress ab. Dass ist mal zum Sportass werde hätte ich auch nicht gedacht. Denn ich war eher die Dancing Queen auf Ibiza oder auf den Tischen jeder Party. Aber auch tanzen ist Sport. Gott wie es vermisse einfach auf einem Festival die Augen zu schließen, den Beat zu fühlen und mit Leichtigkeit zur Musik hin und her schwinge, jeden anlache der durch den Raum hopst, um dann im Morgengrauen mit Freude erfüllt in mein zum Bett umgebautes Auto hineinzufallen für einen erholsamen Schlaf. Musik erfüllt mein Herz einfach mit so viel Freude und unterstreicht jedes Gefühl. Was würden wir nur ohne Musik machen.

Mal schauen wo die Reise hinführt ihr Lieben. Es bleibt spannend.

Eure SU

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