Das richtige Stand up Paddle Board

Stand up Paddle Boards – SUP

Öfters bekomme ich Bilder von Stand up Paddleboards zugesendet und werde gefragt: „Kann ich das SUP kaufen?“
Und die Frage die ich mir dann stelle ist „Wer bist du? Wie sportlich bist du? Wie ist dein Gleichgewicht? Hast du gesundheitliche Einschränkungen? Wo wirst du das SUP nutzen? Meer? Fluss? Seen? In der Welle? Wie schwer bist du? Wird noch jemand anderes das SUP nutzen? Was ist dein Budget?“Ihr seht: so einfach ist die Frage gar nicht zu beantworten.

Steifigkeit


Ein SUP lebt von seiner Steifigkeit, das bedeutet, dass das SUP komplett steif sein muss, um euch tragen zu können. Ist das SUP ein BilligSUP, schlecht verarbeitet, so wird das Material nicht viel aushalten können. Seid ihr etwas schwerer und kauft euch ein kleines SUP aus schlechtem Material, wird sich das SUP in der Mitte durchbiegen, ihr kommt nicht vorwärts. Dann dreht ihr euch mit dem SUP nur im Kreis und es sieht aus wie eine Badewanne. Es ist zudem immer sehr wichtig, das SUP ordnungsgemäß aufzupumpen. Wieviel Luft in ein SUP gepumpt werden muss, ist am Stöpsel zum Aufpumpen zu sehen. 15 PSI entsprechen 1 Bar und wenn dies draufsteht, sollte auch so viel Luft in das SUP gepumpt werden.
Anfangs ist es zu empfehlen ein SUP mit mehr Volumen (Anzahl Liter) zu kaufen, das trägt euch besser. Je weniger Volumen, desto tiefer liegt das SUP im Wasser. Ich vergleiche dies immer gern mit einem großen Dampfer und einer kleinen Jolle. Ein großer Dampfer liegt besser im Wasser und ist kippstabiler als eine kleine Jolle (ein kleines Boot) das vollends ausgedeckt ist mit einer Person.

WaveSUP, SurfSup, Allrounder, Touring, Racing


Kürzere SUPs sind wendiger wie z.B. mein SURFSUP oder WAVESUP. Der Bauch ist breiter und die Enden schmaler. Dahingegen sind längere SUPs gut für längere Touren oder ein Rennen, daher die Namen Touring und Race SUP. Diese sind in der Regel in der Mitte sehr schmal. Durch ihre Länge gleiten sie länger im Wasser und können so gut für lange Touren genutzt werden. Dafür ist es hier aber auch schwieriger die richtige Balance zu halten, denn diese Stand up Paddleboards sind wirklich sehr schmal in der Mitte und am Anfang recht wackelig zu beherrschen.
Ein Allrounder SUP ist super für den Anfang und kann generell überall eingesetzt werden. Die Nose, die vordere Spitze am Allrounder SUP, ist etwas nach oben gebogen, so dass ihr damit auch gut in die Wellen gehen könnt.

Größe eines SUPs

Die Größe der SUPs wird in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2,54cm. Ein Allrounder SUP mit einer Länge von 9,6 Zoll entspricht 2,43m. Das passt noch ganz gut ins Auto. Bei längeren SUPs von 14 Zoll (was ca 3,56m entspricht) sieht das schon anders aus. Das ist auch der Grund warum viele SUPs zum Aufblasen sind. So ist es für jeden möglich sich ein SUP zu leisten und zu verstauen.

Wie ihr euer Gleichgewicht und eure Tiefenmuskulatur stärken könnt habe ich in diesem Beitrag festgehalten. Ein Balance Board hilft euch besonders im Winter oder wenn ihr nicht auf dem SUP steht die richtige Balance zu finden. Ihr bleibt so fit und könnt viel einfacher auf ein SUP steigen als ohne Balance Board. Ich habe das Balance Board seit ein paar Monaten und bin total begeistert was für Fortschritte ich damit gemacht habe. Mittlerweile hopse ich auf mein SUP und zack weg bin ich. Besonders auf die Wellen kann ich besser eingehen und mich ausbalancieren.

Finde in meinem Artikel Die richtige Balance mehr über Balance Boards heraus.

Die richtige Balance – Bewegung zuhause


Und jetzt nochmal eine kleine Übersicht über Paddel

Es gibt 1-, 2- und 3-teilige Paddel aus Alu, Fiberglas und Carbon. Alupaddel sind in der Regel recht schwer, also über 1kg & sinken im Wasser. Dafür gibt es jedoch einen Floater, den ihr um das Paddel herumlegen könnt, so dass es nicht sinkt.

Floater für Alupaddle


Meine Paddel bestehen aus Carbon und wiegen unter 500 Gramm. Und auch das Paddelblatt hat verschiedene Größen und Formen. Ein Paddel mit einem Gewicht zwischen 500 und 700 Gramm ist super und vom Preis her erschwinglich. Alles über 800 Gramm ist nur unnötig schwer und macht keinen Spaß.

Die Paddellänge

Ein einteiliges Paddel wird auf deine passende Größe eingekürzt und lässt sich dann nicht mehr ändern. Und wenn, dann ist es sehr aufwendig. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen was eine passende Länge für das Paddel gut wäre und wo das Paddel genutzt wird. Bei langen Paddeltouren ist ein längeres Paddel besser als in der Welle auf dem Meer. Wenn ich mit dem Paddel auf dem Meer unterwegs bin, gehe ich mehr in die Knie für eine bessere Balance und so wird auch das Paddel kürzer genutzt. Wer hier noch unsicher ist sollte zu einem 2-teiligen Paddel greifen. Diese sind auf verschiedene Längen gut einstellbar und können von mehrere Paddlern genutzt werden. Wer nicht genug Platz für ein 2-teiliges Paddel hat, der greift zu einem 3-teiligen Paddel. Dazu würde ich aber nur greifen, wenn ich nicht viel Platz habe. Denn ein 3-teiliges Paddel hat mehr Material, ergo es ist schwerer. Ein leichtes Paddel zu nutzen ist das A und O. Leichte Paddel sind zu empfehlen, denn sonst werden eure Arme schwer & ihr habt keine Lust mehr zum Paddeln.


In meinen nächsten Blogbeiträgen erzähle ich euch gern mehr von SUPs und Paddeln und den Paddelblättern, denn auch bei den Paddelblättern gibt es Unterschiede in der Größe und Form.

Erfahre mehr über SUP Kleidung

Erfahre mehr über SUP Accessiores

Erfahre mehr über meinen SUP Blog

Eure SU

2 Antworten auf “Das richtige Stand up Paddle Board”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.