Love, Sex & Rock’n’Roll bei Krebs


Es drehte sich viel um das Thema Brustkrebs, denn der Oktober steht im Zeichen des Brustkrebses und möchte sensibilisieren, aufklären, darüber sprechen und andere dazu ermutigen sich nicht allein zu fühlen in dem wir uns austauschen und füreinander da sind.

Durch die Therapien erleiden wir Krebspatienten viele Nebenwirkungen, denn jede Therapie hat irgendeine Nebenwirkung.

Auf Instagram sprach ich z.B. über das Thema Sexualität worüber sich viele schämen darüber zu reden. Denn es ist intim und wer möchte schon zugeben, dass es im Bett nicht mehr klappt aufgrund der Krebstherapien, der fehlenden Selbstliebe und aufgrund der Nebenwirkungen die uns nicht gerade gut fühlen lassen.
Durch die Krebstherapien werden unsere Schleimhäute sehr stark angegriffen, durch die Antihormontherapie und auch die Chemotherapie haben Krebspatienten oft keine Lust mehr. Sei es zeitweise oder für eine längere Periode. Es ist dann eher mehr Frust als Lust.

Darüber sprechen

Jetzt mag der ein oder andere sagen „Wie peinlich, darüber kann man doch nicht sprechen!?“ Warum denn nicht? Denn erst wenn wir über unsere Probleme sprechen kann eine Lösung gefunden werden. Ansonsten verläuft es im Sande und wir haben keine Möglichkeit uns auszutauschen, uns nicht allein zu fühlen, etwas zu finden was uns hilft.

Die künstlichen Wechseljahre (in die Krebspatienten versetzt werden für mindestens 5 Jahre, meist eher 10 Jahre) entziehen dem Körper die Hormone, um so dem Krebs die sogenannte Nahrung wegzunehmen. Die Haut trocknet aus, der Intimbereich ist eher wie die Wüste Gobi anstatt wie ein Wasserfall. Ob jemals wieder an Sex zu denken ist? Wer weiß. Denn nicht nur die Nebenwirkungen stimmen uns negativ, auch unser Äußeres. All das was uns als Frau/Mann ausmacht, ist futsch. Wir fühlen uns nicht mehr attraktiv und wie sollen wir dann jemanden an uns „ranlassen“, wenn wir uns selbst nicht mehr lieben.

Die Haut reißt ein im Intimbereich an Stellen die sehr aneinander reiben, dass es eher schmerzt als dass es gut tut. An einen Orgasmus ist da nicht wirklich zu denken.

Wichtig ist, dass der Partner dafür Verständnis hat, sich offen zeigt miteinander zu reden was einen belastet & gemeinsam ein einfühlsamer Weg gefunden wird. So entsteht Nähe und neues Vertrauen.

Partner verstehen es oft falsch und denken der Krebspatient hat keine Lust mehr auf den Partner. Aber nein, es ist eher, dass der Sex Schmerzen verursacht & wir uns selbst nicht riechen können. Genau dafür brauchen wir (geschmeidige) Pflege und vielleicht auch einen Womanizer oder Satisfyer. Gebt euch Zeit und Geduld, setzt euch nicht unter Druck.

Wichtig ist, eine Schutzpflege zu nutzen, die vor Einreißen schützt sowie eine regelmäßige Kontrolle beim Gynäkologen z.B. welcher auch den ph-Wert im Intimbereich bestimmen kann. Denn ein saures Millieu begünstigt das Eindringen von Viren und Bakterien, so dass zusätzliche Erkrankungen hinzukommen können. Dafür gibt es Milchsäure-Zäpfchen die ein basisches Milieu wiederherstellen können. Hier bitte mit dem behandelnden Arzt/Ärztin abklären.

Trockene Schleimhäute


Durch die Therapien bei Krebs wird die Haut oft trocken und wenn ich auf dem Wasser bin muss ich mich danach immer gut eincremen.

Normale Cremes helfen da leider kaum noch. Auch im Intimbereich muss gut nachgeholfen werden und ja es ist ein unangenehmes Thema so öffentlich darüber zu sprechen. Nur wenn es sonst keiner tut können wir auch nicht einander helfen.

Ein paar Sachen hab ich euch zusammengestellt an Cremes, Sitzbädern und Mythen in der Ernährung. Denn auch das gehört mit zur Aufklärung dazu.
Was ich selbst auch noch gut finde ist Bepanthen, La Roche Posay, und Kokosöl. Riecht gut und ist nicht mal teuer.
Sowie Dermasense und Cicaplast wurde auch empfohlen. Recherchiert bitte immer selbst nochmal nach, denn jeder Körper ist individuell und verträgt alles anders.
Sanddornölkapseln und Wala Majorana waren auch noch Tipps von meiner Instagram Community.

Kami Skincare aus Österreich nutze ich seit neuestem und bin total begeistert. Von der neuen Therapie habe ich schuppige, juckende Haut im Gesicht, so dass Schuppen von meinem Gesicht fallen und ich immer wieder kratzen muss. Mit dem SOS Öl und dem beruhigenden 2 Phasen Pflegespray, welches ich morgens und abends auftrage, ist meine Haut besser geworden. Da mir Nachhaltigkeit wichtig ist, boin ich froh, dass dieses Unternehmen auch diese Werte schätzt und umsetzt.

https://www.kami-skincare.com/

Gleitgele wie zB Klatschnass würde ich nicht empfehlen, da diese nicht geschmeidig genug sind 😄🍀 und austrocknen können.

Weitere Tipps bei Nebenwirkungen findest du unter dem Reiter Nebenwirkungen

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